Namibia Reisezeit: Wie kalt wird es im afrikanischen Winter wirklich?
Hi an alle Namibia-Experten! Wir überlegen, im Juli oder August nach Namibia zu fliegen, da das ja die beste Zeit für Tierbeobachtungen sein soll. Jetzt habe ich aber in einem Blog gelesen, dass es nachts im afrikanischen Winter verdammt kalt werden kann, teilweise sogar bis zum Gefrierpunkt, besonders in der Wüste. Stimmt das wirklich? Ich dachte, wir fliegen nach Afrika und packe nur T-Shirts und kurze Hosen ein... Müssen wir jetzt echt die dicken Winterjacken und Thermounterwäsche für die Nächte im Dachzelt einpacken? Wie habt ihr das mit den extremen Temperaturunterschieden tagsüber und nachts gelöst? Freue mich auf eure Pack-Tipps!
16 Ansichten

Oh ja, unterschätze das bloß nicht! Pack die Daunenjacke auf jeden Fall ein! Tagsüber ist es herrlich – strahlender Sonnenschein, Mitte 20 Grad, perfektes T-Shirt-Wetter. Aber sobald die Sonne weg ist, fällt die Temperatur im Sturzflug. Wenn du morgens um 6 Uhr im offenen Safari-Fahrzeug sitzt, frierst du dir ohne Mütze, Schal und dicke Jacke echt alles ab. Im Dachzelt im August haben wir trotz Wärmflasche und Schlafsack manchmal gefroren wie die Schneider. Das Geheimnis heißt Zwiebellook: Morgens wie für den Skiurlaub anziehen und bis zum Mittag alles Schicht für Schicht ausziehen. Es lohnt sich aber, weil die Tiere wegen der Trockenheit an die Wasserlöcher müssen. Wenn du eine genauere Packliste oder Infos zum Klima in den verschiedenen Regionen (Küste bei Swakopmund ist z.B. oft total neblig und frisch) suchst, guck mal auf https://inside-namibia.travel/de vorbei. Die Experten dort erklären das super verständlich für jede Jahreszeit, damit man weder schwitzt noch friert